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Jerrybraddy Otterfell* steht immer auf der positiven Seite des Lebens. Er fordert nie Streicheleinheiten ein, freut sich aber wie jeck, wenn man sich ihm zuwendet. Er fordert nie zum Spiel auf, aber tobt wie ein Verrückter, wenn wir zum Spiel einladen. Sperren wir ihn versehentlich im Flur ein (da liegt ein jerryfarbener Teppich, auf dem wir ihn manchmal übersehen) wartet er geduldig, bis wir ihn wieder holen. Sein Lieblingsspielzeug ist der Stöpsel des Gästewaschbeckens und wenn er auf meiner Bettdecke liegt, kann ich ihn hinlegen, wo ich ihn gerade brauche.... Jerry war anfangs sehr zurückhaltend, ja fast scheu. Er hatte Angst vor der menschlichen Hand und Panik, wenn man ihn hochnehmen wollte. Er zog sich sehr zurück. Ich hoffte, dass sich sein Verhalten mit der Zeit ändern würde und er irgendwann Vertrauen zu uns fassen würde. Nach drei Wochen kam uns der Zwerg plötzlich freudig entgegengerannt, schmiss sich vor unsere Füße, zeigte sein Bäuchlein und schnurrte was das Zeug hielt. Das Eis war gebrochen. Seitdem genießt er seine Streicheleinheiten, boxt uns blaue Flecken in die Schienbeine und lässt sich jetzt auch tragen, auch wenn er davon nicht sehr begeistert ist :-)
Anfangs war sein Fell stumpf und rauh wie bei einem Rauhaardackel - inzwischen hat er ein ungemein dichtes, glänzendes, glattes Fell, dass sich wunderbar anfässt - ein richtiger Glanzlackbomber!
* Jerrybraddy, weil er schöner ist wie Brad Pitt, und der Nachname Otterfell kommt daher, da sein Fell so dicht und glänzend ist, dass Wasser einfach abperlt - wie bei einem Otter eben :-) |
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